Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule
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Informationen zu G9



 
„Bildung braucht Zeit!“
 
Ab dem Schuljahr 2011/2012 Wiedereinführung G 9 an der EKS
 
 Alle Schülerinnen und Schüler, die seit dem Schuljahr 2011/2012 in unseren Gymnasialzweig aufgenommen wurden, besuchen wieder die sechsjährige Mittelstufe (G 9). Die Zeit an unserer Schule umfasst also für diese Schüler/innen die Klassen 5 bis 10 und dauert damit ein Jahr länger als im bisher laufenden G 8-Zweig. Durch den kontinuierlichen Aufbau von G 9 wird der letzte G 8-Jahrgang die EKS im Schuljahr 2014/15 besuchen.
 
Schüler und Schülerinnen, die die EKS nach den sechs Jahren Mittelstufe mit
der Versetzung in die Einführungsphase verlassen, haben dann auch wieder einen
mittleren Bildungsabschluss, also die „mittlere Reife“.  Besuchen können sie
damit jede Oberstufe eines Gymnasiums oder auch die Karl-Kübel-Schule in
Bensheim.


 Mit Wiedereinführung des G 9-Zweiges im Gymnasium erhöht sich auch wieder die
Durchlässigkeit zwischen dem Realschulzweig und dem Gymnasialzweig. Sogenannte
„Spätentwickler“, die zunächst im Realschulzweig beginnen, haben die Möglichkeit
auch noch später in den G-Zweig zu wechseln, da die 2. Fremdsprache erst in
Klasse 7 beginnt.


 Außer den genannten bietet die längere Schulzeit auch eine Reihe weiterer
Vorteile für die pädagogische Arbeit:


So gibt es im G 9-Zweig bis einschließlich Klasse 8 keinen verpflichtenden
Nachmittagsunterricht, erst in den Klassen 9 und 10 gibt es eine 31.
Wochenstunde, die am Nachmittag in der Regel als Sportunterricht erteilt wird.
So bleibt wieder Zeit für das vielfältige AG-Angebot unserer Schule oder für ein
privates Hobby. Fächer, in denen ein Schüler oder eine Schülerin Schwächen hat,
können am Nachmittag bei uns in der Schule gefördert werden, dann natürlich
steht das pädagogische Mittagsangebot den kommenden Fünftklässlern auch zur
Verfügung (bis Klasse 7).

 

Lernkompetenz und Methodenkompetenz sind ganz wichtige Grundlagen für die
Oberstufe und das anschließende Studium und können in der sechsjährigen
Mittelstufe noch besser trainiert werden.
Einige Fächer beginnen bei G 9 erst ein Jahr später:
-    2. Fremdsprache in Klasse 7,
-    Physik in Klasse 7,
-    Chemie in Klasse 8.

 

Die Einführung der 2. Fremdsprache in Klasse 7 hat nicht nur den oben bereits erwähnten Vorteil, dass sich die Durchlässigkeit zwischen Real- und Gymnasialzweig erhöht. In zahlreichen Elterngesprächen wurde der frühe Beginn der 2. Fremdsprache im G 8 –System wegen Überforderung der Kinder kritisiert. Es hat sich gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler Zeit zum Eingewöhnen an der neuen Schule und an den ohnehin erweiterten Fächerkanon am Gymnasium brauchen. Deshalb wählen die Schüler/innen an der EKS erst im 2. Halbjahr der Klasse 6  ihre zweite Fremdsprache für das kommende Schuljahr. Am Ende der Klasse 10 haben unsere G 9 Schüler/innen übrigens die gleiche Anzahl an Unterrichtstunden in dieser Sprache erhalten wie am benachbarten Lessing-Gymnasium, wo die 2. Fremdsprache bereits in Klasse 6 eingeführt wird.

 

Gerade in den Naturwissenschaften wird oft ein abstraktes Denken verlangt, zu dem die Schüler/innen ein Jahr später besser in der Lage sind. Die Einführung der Fächer korrespondiert dann besser mit der Lernreife.
 
Abschließend bleibt anzumerken: Die längere Schulzeit bietet die
Chance auf eine breitere und vertiefte Bildung in einem zeitlichen Rahmen, der den Kindern und Jugendlichen auch Freiräume für Hobbys und Interessen lässt.
 

Bilingualer Unterricht im Gymnasialzweig

Bilingualer Unterricht im Gymnasialzweig

 

Mit der Wiedereinführung von G 9 an der EKS wurden auch die sogenannten Nebenfächer wieder deutlich gestärkt und mit mehr Unterrichtszeit bedacht.
Mit der Entwicklung eines neuen G 9 – Konzeptes ging die Einführung des „Bilingualen Unterrichtes“ einher.


Zur Erläuterung des Konzeptes:


In Klasse 6 wird das Fach Erdkunde teilweise bilingual unterrichtet. Das bedeutet, dass ausgewählte Unterrichtseinheiten in englischer Sprache unterrichtet werden. Die Mitarbeit im Unterricht während dieser Einheiten fließt inhaltlich in die mündliche Note mit ein, sprachliche Fehler werden korrigiert, aber nicht bewertet. Die schriftlichen Lernkontrollen (2 pro Schuljahr) werden in den deutschsprachigen Unterrichtseinheiten geschrieben.  


Die Evaluation des erstmalig im Jahr 2012/13 probeweise durchgeführten bilingualen Unterrichts hat durchweg  positive Effekte bescheinigt, so  dass dieses Konzept im Gymnasialzweig  fest installiert und auf höhere Klassen ausgeweitet wird.  
In Klasse 8 wird das Fach Politik und Wirtschaft teilweise bilingual unterrichtet (erstmals im Schuljahr 2014/15). Es gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie oben beschrieben.


Erstmals wird im laufenden Schuljahr 2016/17 auch im 10.Jahrgang unser bilinguales Konzept umgesetzt (Fach: Politik und Wirtschaft), so dass ein kontinuierlicher Prozess gewährleistet ist.
Da in der Oberstufe und vor allem auch im Studium bilinguale Angebote an Wichtigkeit gewinnen, sollen unsere Schüler durch das Kennenlernen dieser Methode bereits in der Mittelstufe auf diese vorbereitet werden.

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