Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule
Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule

Elternforum

 

Wichtiger Hinweis: Vortrag „Das Lernen lernen“ an unserer Schule

 

Sehr geehrte Eltern,

wir möchten Sie bitten, sich den folgenden Termin für eine wichtige Veranstaltung an unserer Schule freizuhalten:

 

Datum:                 04.05.2017

 

Uhrzeit:                19.00 Uhr             (Dauer ca. 2 Stunden)

 

Ort:                        Mediothek der Erich Kästner-Schule

 

Worum geht es?

Zu diesem Termin konnten wir die erfahrene Lerncoachin Lucia Kotsch für unsere Schule gewinnen. Frau Kotsch ist beim LVB Lernen e.V. als Referentin tätig und verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Lernen und Lernmotivation. Der Vortrag „Das Lernen lernen“ hat bereits tausende Eltern begeistert. Jetzt kommt sie auch an unsere Schule. In dem Vortrag erklärt die sympathische Referentin mit viel Humor und praktischen Beispielen, welche Faktoren Ihr Kind beim Lernen beeinflussen. Sie werden zahlreiche, direkt anwendbare Tipps erfahren, wie Sie Ihr Kind bestmöglich beim selbständigen Lernen zu Hause unterstützen können.

 

Die konkreten Inhalte des Vortrags:

  • Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für Ihr Kind.
  • Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von „Null-Bock-Phasen“.
  • Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntypen Ihr Kind entspricht.
  • Kommunikation: Eltern und Kind - gemeinsames Lernen ohne Streit.
  • Hausaufgaben: Wie Sie Ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten.

 

Wer steht hinter dem LVB Lernen e.V.?

Der gemeinnützige Verein LVB Lernen e.V. aus Berlin ist ein Zusammenschluss von Pädagogen, Lehrern und Menschen aus dem Bildungsbereich, die sich gemeinsam für eine bessere Bildung einsetzen. Mit dem deutschlandweiten Projekt „Das Lernen lernen“ werden Eltern in tausenden Schulen eingeladen, die wichtigsten Tipps und Tricks kennenzulernen, um den eigenen Kindern das Lernen zu erleichtern und so zum bestmöglichen Schulabschluss zu verhelfen.
Weitere Informationen zum LVB Lernen e.V. und dem Vortrag finden Sie unter:
www.lvb-lernen.de

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Schulleitung / Ihr Förderverein / Ihr Elternbeirat

 

PS: Die Veranstaltung ist für Sie kostenlos. Bitte nehmen Sie ohne Ihr(e) Kind(er) teil.

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Abschnitt bitte ausfüllen, abschneiden und bis spätestens 25.04. an den Klassenlehrer zurückgeben.

 

Ihr Name                              ____________________________________________________________ 

 

Name Ihres Kindes            _______________________________________     Klasse  ____________

 

o   Ja, ich nehme teil und bringe zusätzlich ____ Person(en) mit.

o   Nein, ich nehme nicht teil, da ich kein Interesse habe und/oder verhindert bin.

 

 

 

„Wo leben die denn?“- Kinder und Jugendliche im World Wide Web

Peter Holnick vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen erklärte Eltern die virtuelle Welt ihrer Kinder.

Vortrag von Peter Holnick des MuK Hessen zum Thema Kinder im World Wide Web

 „Wo leben die denn?“, das denken wohl einige Eltern über ihre Kinder. Ein Bild, das sich Eltern oft bietet, ist nämlich das, dass Kinder ständig vor ihrem Handy oder dem Laptop sitzen und damit in den Tiefen des World Wide Webs versinken. Peter Holnick, Geschäftsführer des Institutes für Medienpädagogik und Kommunikation in Hessen (MuK), versuchte den Eltern einiger Schüler der Erich Kästner-Schule (EKS) diese Welt näherzubringen und Verständnis zu entwickeln.

Im Rahmen der zweiten Präventionswoche des Kreises Bergstraße hatte dieser Vortrag am Donnerstagabend in der Mediothek der EKS stattgefunden. Dieser Vortrag sowie einige andere Projekte im Rahmen dieser Präventionswoche sollen die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen fördern, Chancen und Risiken des Internets aufzeigen sowie praxisnah erleben, was man mit Handy und Co. noch so alles anstellen kann, außer nur zu „konsumieren“. Peter Holnick erklärte das so: „Was Eltern mit erhobenem Zeigefinger machen, machen wir neutral.“

Sven Dehoust brachte zu diesem Thema zu Beginn eine kleine Anekdote, bevor er das Wort an Holnick übergab. „Als ich vor Kurzem mit auf Abschlussfahrt war, sind wir Zug gefahren und natürlich hatten viele ihr Smartphone in der Hand, so auch die Schülerin neben mir. Als ich gesehen habe, dass sie WhatsApp-Nachrichten verschickt, dachte ich, sie schreibt ihrer Familie Zuhause“, begann Dehoust. Doch mit dieser Vermutung lag er vollkommen falsch, als er noch einmal genauer hinschaute, musste er feststellen, dass die Schülerin mit einem nur 30 Zentimeter entfernten Schüler schrieb. „In diesem Moment fragte ich mich auch: Wo leben die denn?“, so Sven Dehoust.

Ähnlich erklärte Peter Holnick diesen Effekt, denn immer mehr Eltern kommen mit der Welt der Kinder gar nicht mehr zurecht. Das läge daran, dass sich die Welt, in der die Kinder aufwachsen, stark von der unterscheide, in der die Eltern damals aufgewachsen sind. Diese seien noch in zwei Welten groß geworden, in der analogen Welt und der virtuellen Welt. In den letzten Jahren seien diese aber verschmolzen, so dass sie kaum noch voneinander zu trennen seien. Der Jugend stellt sich das Problem, dass sie in beiden Welten vorkommen müssen. „Wenn Jugendliche in WhatsApp nicht existieren, existieren sie praktisch gar nicht“, schlussfolgerte der Geschäftsführer des MuK Hessen. Durch die vielen Medien, hätten Jugendliche viel mehr Zugang zu Informationen, diese alle abzulegen sei schwierig, was letztlich zum Gefühl des Stresses führe.

Die virtuelle Welt biete eine gute Möglichkeit für Kinder, den „Fängen“ der Eltern zu entfliehen, tatsächlich gelingt es ihnen in eine Welt abzutauchen, die den meisten Eltern unbekannt ist. Die Tagesschau würden Jugendliche nun durch YouTube-Stars wie „LeFloid“ ersetzen. Die neutrale Informationsquelle die Tagesschau würde so durch stark interpretierende und politisierende Meinungsträger ausgetauscht werden. Kinder würden diesen Vorbildern aus YouTube aber genauso großen Glauben schenken, wie die Eltern der Tagesschau. Es gilt den Kindern zu zeigen, dass diese Informationen schon eine vorgegebene Meinung enthalten. Nicht nur da sollten Eltern eingreifen, sie müssten ihren Kindern auch erklären, dass Castingshows und Sendungen nur gemacht und schon vorbestimmt seien.

„Die Industrie übernimmt eine großen Teil der Erziehung, es gilt also, auf den Instinkt zu vertrauen sein Kind zu kennen und sich nicht von Ratgebern leiten zu lassen“, so Holnick. Das Interesse und die Frage nach dem Warum, seien der Weg mit den Kindern den richtigen Umgang mit Medien zu lernen, der erhobene Zeigefinger würde wenig Wirkung zeigen. Sich diesem Thema anzunehmen, auch mal eine Sendung zu schauen die für einen selbst wie eine andere Welt scheint und zu erfragen, was es sei, was den Kindern daran gefalle, sei wichtig, um die eigenen Kinder zu verstehen. So will MuK Hessen zeigen, dass es andere Wege gibt, Handys kreativ zu nutzen, um beispielsweise zu arbeiten. Dadurch erfolge nämlich die erwünschte Reflexion.

 

 

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