Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule
Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule

Soziales Lernen

Soziales Lernen an der Erich Kästner- Schule

 

Wir sind als Lehrer angehalten,  Schülern  und Schülerinnen zu ermöglichen,

 

die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und zum sozialen Handeln zu
entwickeln, Konflikte friedlich zu lösen …. und sich mit den Auffassungen
anderer unvoreingenommen auseinandersetzen zu können.“
  (§ 2 des Hess.
Schulgesetzes)

Soziales Lernen heißt,

die gezielte Vermittlung von sozialen Einstellungen und
Verhaltensweisen
wie Achtsamkeit, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft,
Verantwortungsbereitschaft

aber auch von sozialen Fertigkeiten wie Zuhören und
Zusammenarbeiten.

 

Mit der Arbeit an unserem Konzept erweitern wir die sozialen
Kompetenzen
unserer Schüler Schritt für Schritt, indem wir die  für das
Berufsleben wichtigen Schlüsselqualifikationen vermitteln und
somit einen entscheidenden Beitrag für eine Gewaltprävention an
unserer Schule leisten.

 

Themen /Klassen

 

Inhalte

 

Klasse 5

Klassenlehrertage für unsere neuen Schüler „ Ich und meine
Klasse“

 

 

Klasse 5

Verankerung  und Festigung im Unterricht durch eine
Klassenlehrerstunde( TUT-Stunde)

 

 
     
Patenschaftsmodell Schüler der Klassen 8-10 betreuen die neuen Fünftklässler  
     
     

Streitschlichter- AG

Streitschlichtung durch Schüler 

 

 

Trainingsraum- Methode

 

Schüler lernen in Eigenverantwortung selbst für einen störungsfreien
Unterricht zu sorgen, indem sie ihr Sozialverhalten reflektieren und notwendige
Schlüsselqualifikationen vermittelt bekommen.( s. Trainingsraum)

 

 

Soziales Projekt ab Klasse 8/9

„Old meets young“ – mit dem Altenheim St. Elisabeth. Würdigung der
Tätigkeit durch ein Zertifikat des HKM

 

BIS- Beratung in Schule: ein Projekt mit der Erziehungsberatungsstelle
Lampertheim

 

Wöchentliche Sprechstunde im Hause

 

Betreute Pause der Schüler der 10. Klassen

Mitarbeit unserer Schüler in der Mittagsbetreuung

 

 
     

Pädagogische Konferenzen/ Pädagogischer Tag zu Themen wie Gewalt- und
Suchtprävention, Rechtsradikalismus, veränderte Kindheit

 

Arbeitsgruppe aus Lehrern und Schülern zu Themen wie neue Hausordnung /
Antiraucherverträge

Soziales Lernen an der EKS 2015/16

Lehren ist für uns mehr als die bloße Vermittlung von Wissen. Für uns steht die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. So leiten wir sie durch unsere Aktivitäten im Bereich des sozialen Lernens dazu an, ihre sozialen Fähigkeiten zu entfalten und geben ihnen somit auch Raum für ihre individuelle Entwicklung.

Anbei stellen wir einige dieser Maßnahmen in Kürze vor:

  1. Erwachsen werden - Lions Quest: Im Anschluss an die „Kennenlerntage“ zu Beginn des 5. Schuljahres wird das Programm „Erwachsen werden“ in den Klassenlehrerstunden dieses Jahrgangs durchgängig eingesetzt. Eine Vielzahl von KuK der EKS hat an der mehrtägigen Fortbildung bereits erfolgreich teilgenommen.

Das Programm zielt auf die persönliche, emotionale und soziale Kompetenz unserer SuS und ist somit ein wichtiger Schritt des sozialen Miteinanders an unserer Schule. Es soll sie dazu befähigen, ihr (Schul-)Leben stark und selbstbewusst zu meistern. Dazu gehört, dass sie lernen, sich in andere einzufühlen, altersgerecht mit Stress und Problemen umzugehen, Konflikte gewaltfrei zu lösen sowie eigene Entscheidungen zu treffen. Gerade bei unserem dreigliedrigen Schulsystem ist die soziale Integration und Toleranz im Schulalltag von großer Bedeutung. Diese gilt es mithilfe von Lions Quest wirkungsvoll zu unterstützen.

 

  1. Ohne Kippe: In Kooperation mit dem Heppenheimer Haus der Gesundheit findet für alle 6. Klassen der EKS die Veranstaltung statt. Diese besteht aus einem Vortrag über die Gefahren des Rauchens, einer Biopsie und einem anschließenden Gespräch mit einem durch Nikotinsucht erkrankten Menschen statt. Nach dem Projekt gibt es die Möglichkeit, am Wettbewerb „Be smart, don´t start“ teilzunehmen. Ein halbes Jahr dokumentiert jede Schülerin und jeder Schüler täglich, ober er oder sie rauchfrei geblieben ist.

 

  1. Netzangriff: Diese Veranstaltung wird ebenso für alle SuS der 6. Klassen in Kooperation mit dem Polizei-Jugendkoordinator des Kreises Bergstraße, Herrn Hofmann, angeboten. Es wird zuerst der gleichnamige Film Netzangriff gezeigt, in dem es über die Gefahren und Risiken im Umgang mit den neuen Medien geht. Schwerpunktmäßig geht es um die Sicherheit der eigenen Daten, die durch falsche Benutzung des Mediums gefährdet ist. Nach dem Film gibt es eine Gesprächsrunde. Es entwickeln sich dabei spannende Fragen, die von Herrn Hofmann beantwortet werden.

 

  1. Trainingsraumkonzept: Dieses Konzept, welches im Anhang detailliert dargestellt ist, bietet uns die Möglichkeit, konsequent auf Störungen während des Unterrichts zu reagieren.

Das Ziel dieses Vorgehens besteht darin, lernbereite Schüler zu schützen und ihnen ungestörten Unterricht zu bieten. Darüber hinaus wollen wir störenden Schülern Hilfen anbieten, die darauf ausgerichtet sind, ihr Sozialverhalten zu verbessern und Ihnen die notwendigen sozialen Schlüsselqualifikationen zu vermitteln.

 

  1. Schleuderdrama: Bei dieser Veranstaltung wird die Problematik des Alkohol- und Drogenkonsums in Verbindung mit dem Straßenverkehr für die SuS der Abschlussklassen thematisiert. Herr Hofmann, Jugendkoordinator der Polizei des Kreises Bergstraße, führt durch die Veranstaltung, die mit einem Film zum Einstieg und zur Sensibilisierung der SuS mit dem Thema beginnt. Danach gibt es 10 Workshops zur Auswahl, in die sich die SuS im Vorfeld eingewählt haben. Hier berichten beispielsweise Mitarbeiter von Hilfsorganisationen (z.B. Caritas, Feuerwehr, Unfallseelsorge etc.) von ihren Erlebnissen zum Thema. Eindrucksvoll sind auch die Schilderungen von Privatpersonen wie Frau Wank, die über ihre Alkoholsucht berichten.

 

  1. Patenprogramm: Ältere Schüler übernehmen für die SuS der 5. Klassen Patenschaften. Sie sind Ansprechpartner und geben den „Neulingen“ das Gefühl, mit ihren Fragen und möglicherweise Ängsten in diesem Schulsystem nicht allein zu sein. Am Einschulungstag stellen drei dieser Paten sich bei der Begrüßung vor und berichten, dass an einem Tag in der ersten Schulwoche ein gemeinsames Treffen aller Paten und der neuen SuS stattfindet.

 

  1. Old meets young: Im generationenübergreifenden Projekt „Old meets young“ – eine Zusammenarbeit mit dem Altenheim St. Elisabeth - können sich unsere Schüler für das Miteinander  zwischen Alt und Jung einsetzen, indem sie einmal pro Woche einen Nachmittag Zeit mit älteren Menschen verbringen, mit ihnen singen und spielen. Dieses Projekt richtet sich vornehmlich an die SuS der 8. Und 9. Klassen aller Schulzweige.

 

  1. Mitarbeit während der Betreuten Pause: Die Schüler und Schülerinnen der Vorabgangsklassen stellen sich freiwillig zur Verfügung und bekommen ihre Tätigkeit (z.B. bei der Spieleausgabe) im Zeugnis bescheinigt. Zur Zeit arbeiten etwa 20 Schüler und Schülerinnen aus allen Schulzweigen in dieser betreuten Pause, auch hier könnte eine Erweiterung ohne Probleme erfolgen, da sich immer mehr Schüler engagieren wollen, als wir Bedarf haben.

 

  1. Streitschlichterprogramm: Es gibt mehrere Schüler an der EKS, die ausgebildete Streitschlichter sind. Die treffen sich einmal pro Woche in einer Arbeitsgemeinschaft, die Frau Bonfert von der Jugendberatungsstelle Lampertheim leitet. Sie sorgt auch für die Ausbildung der neuen Streitschlichter. Ziel ist es, das SuS unter sich „kleinere“ Probleme und Konflikte zu lösen lernen.

 

  1. Klasse mit Klasse (ehem. „Coole Klasse“)

 

Das Projekt „Klasse mit Klasse“ ist ein Angebot im Rahmen von BiS (Beratung in Schule), das durch eine Pädagogische Supervisorin umgesetzt wird. Der systemische Ansatz hat zum Ziel, eine Klasse im Prozess des Zusammenwachsens als Gruppe und die Klassenleitenden dabei zu unterstützen, die Weichen für eine gute Entwicklung der Klassengemeinschaft zu stellen. Diese Grundlagenarbeit von Anfang an hat zum Ziel und zur Folge, dass mittel- und langfristig das Sozialverhalten verbessert wird, Mobbing und anderen Störungen vorgebeugt wird und die Schülerinnen und Schüler motivierter sind und mehr Raum für Arbeitslust, Produktivität und Wissenserwerb bleibt.  

Begleitend besteht immer für alle Klassen und KlassenlehrerInnen das Angebot einer Intervention im Krisenfall. Wie diese im Einzelfall aussieht, wird in einem Beratungsgespräch mit der Klassenleitung oder im Rahmen einer Klassenkonferenz erörtert, gemeinsam konzipiert und anhand von Modulen aus dem Lions-Quest-Programm, mit dem No-Blame-Approach oder nach dem Beziehungs- und Präsenzansatz von Haim Omer gemeinsam mit der Klassenleitung bzw. den involvierten Lehrkräften durchgeführt.  

Dafür steht Frau Bonfert bereits seit 2010 zur Verfügung und ist in einer wöchentlichen Sprechstunde vor Ort.

 

 

Hier finden Sie uns

Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule
Wolfstr. 23
68642 Bürstadt

Kontakt

Unser Sekretariat

Telefon: 06206 8611

Telefax:06206 - 951553

Email:erich-kaestner-schule@kreis-bergstrasse.de

 

Bei fachlichen Fragen stehen Ihnen auch unsere Fachbereichsleiter zur Verfügung.

 

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