Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule
Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule

Schülervertretung

Neue Schülervertretung möchte sich auf dem Erfolg der Vergangenheit nicht ausruhen

Samuel Huy, Nikolaos Pasvantis, Helin Cagkar und Paula Schulze sind die neuen Schülervertreter. (mit Vertrauenslehrer H. Feick und Schulleiterin Fr. Dekker)

Über 30 Schüler vertreten Interessen ihrer Kameraden

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    Die Schulsprecher der Schülervertreter sind: Samuel Huy mit seinen Stellvertretern Nikolaos Pasvantis, Helin Cagkar und Paula Schulze. Für die Wahl der Schülervertretung waren alle Schüler der Erich Kästner-Schule wahlberechtigt. Den Modus der Wahl über die Klassensprecher gibt es hier nicht. (aheu)

Da von dem Schulgebäude inzwischen drei von vier Bauabschnitten abgeschlossen sind, steht der Bildungseinrichtung ein neues Logo gar nicht schlecht zu Gesicht. Über 19 Millionen Euro werden hier verbaut. Neu ist auch die Schülervertretung, die sich am Dienstagnachmittag im Klassenraum der 10 Rb vorgestellt hat. Wer dachte, dass Vertretung eher die Sache eines „erlauchten Kreises“ wäre, wird an der EKS eines besseren belehrt. Mehr als 30 Vertreter sind eine stabile Basis, um den Interessen der Schülerschaft eine nachdrückliche Stimme zu verleihen – immerhin hat die Bürstädter Gesamtschule 876 von ihnen, so dass diese Interessen durchaus weit gestreut sein können.

Schulsprecher ist der 16-Jährige Samuel Huy, für ihn das dritte Jahr in der SV, seine Stellvertreter sind Nikolaos Pasvantis (15), Helin Cagkar (16) und Paula Schulze (15). Wenn die Schülervertreter auf ihre bisherige Arbeit zurückblicken, bedienen sie sich dabei sogar einige Formulierungen aus der Politik. „Wahlversprechen gehalten“ bilanziert die SV auf der Internetseite der Schule. Sprecher Huy denkt dabei beispielsweise an die Nikolausaktion mit 400 verkauften Schokoexemplaren des Mannes mit dem weißen Bart oder an die schon routinemäßigen Aufgaben, die die Schüler bereitwillig bei größeren Events übernehmen: So übernimmt die SV an Tagen der offenen Türen, Elternabenden dem Schulfest oder an Konzerten.

Doch manchmal geht es auch um handfeste Politik, die die SVler machen. So geschehen mit ihrem Antrag, die Handynutzung partiell wieder auf dem Schulgelände zuzulassen – aber nur, wenn die Schüler in den großen Pausen auf ihr Smartphone schauen. Es war der erste Antrag der SV seit 20 Jahren, den die Schulkonferenz angenommen hat. Auch die Ausrichtung des Festakts für die Abgänger auf dem Bürgerplatz heften sich die Vertreter als Erfolg ans Revers. Den Schwung nehmen die Mitstreiter um Samuel Huy zum Anlass, auch auf weiteren Themenfeldern nicht locker zu lassen. So schwebt den Sprechern die Einrichtung eines „Kiosks“ vor, in dem typische Schulutensilien gekauft werden können. Auch in Sachen Vertretungsplan will die SV den nächsten digitalen Schritt wagen: „Wir möchten, dass ein Vertretungsplan online eingestellt wird“, findet Paula Schulze. Und ein eigenes SV-Zimmer wäre auch etwas Feines. Immerhin treffe sich die Runde mindestens einmal in der Woche, sagt Huy.

Über seine letzte SV sagte Vertrauenslehrer Michael Feick übrigens: „Das ist seit 18 Jahren die beste SV, die ich kenne.“ Vielleicht wird er das nach diesem Schuljahr noch einmal sagen.

Wahlversprechen eingehalten

Schülervertretung erreicht Erlaubnis zur Handynutzung außerhalb der Gebäude / Abschlussball im Bürgerhauspark

Ein neues Logo, viele leckere Schokonikoläuse, noch mehr süße Lollyherzen und endlich, endlich die erstmalige Zustimmung der Lehrerschaft zu einem vernünftigen Vorschlag: Die jetzige Schülervertretung der Erich Kästner-Schule (EKS) blickt auf ein tolles Jahr zurück, hat sich das Lob der Schulleitung und ihres Vertrauenslehrers redlich verdient und ist bei den rund 900 Schülern über alle Maßen beliebt.

Einmal im Monat darf ungesund gegessen werden

Kein Wunder, denn an der EKS in Bürstadt werden Wahlversprechen eingehalten: Thamiliny Thuralingam etwa, 16-jährige Gymnasiastin, hatte im vergangenen Jahr bei den Wahlen zum Schulsprecher damit geworben, dass sie sich für den Verkauf von Schokolade am Kiosk einsetzen wird. Und das hat sie gemacht: Als Stellvertreterin von Schulsprecher Panagiotis Katsoupis hat sie gemeinsam mit ihm in der Konzeptgruppe „Gesundheit“ durchgesetzt, dass bei einer gesunden Ernährung auch Ausnahmen erlaubt sind und dass die SV einmal im Monat am Kiosk verkaufen darf, was gut schmeckt – deshalb gibt es jetzt auch mal ein Nutellabrötchen.

Das allerdings ist nur ein Erfolg von vielen, die die SV errungen hat: So gab es unter anderem am 6. Dezember eine Aktion, bei der über 400 Nikoläuse verkauft wurden, am Valentinstag wimmelte es von Lollyherzen auf dem Schulgelände, das neue Schullogo ziert bereits Mappen und soll demnächst sogar auf Schulkleidung zu sehen sein. „Diese Schülervertretung ist so aktiv und hat so vieles an unserer Schule bewegt, darauf bin ich stolz“, sagte Schulleiterin Stephanie Dekker, die nun seit bereits über einem Jahr an der Schule die Geschicke leitet. Auch SV-Lehrer Michael Feick ist begeistert: „Insgesamt über 30 Schüler engagieren sich in der Schülervertretung, und das ist seit 18 Jahren die beste SV, die ich kenne.“

Im SV-Vorstand sind Schüler der achten, neunten und zehnten Jahrgangsstufe vertreten, Haupt- und Realschüler arbeiten hier mit Gymnasiasten gemeinsam ihre Ideen aus. Ein Projekt etwa war es gewesen, das Handyverbot an der Schule aufzuheben. Und tatsächlich: Nach einer intensiven Probephase, nach vielen Gesprächen mit der Schulleitung und der Lehrerschaft hat es die Schülervertretung erreicht, dass die Hausordnung geändert wird. Michael Feick ist noch immer baff: „Erstmals nach über 20 Jahren hat die SV es geschafft, dass ein Beschluss vorliegt. Am Dienstag hat die Schulkonferenz die Handynutzung außerhalb der Schulgebäude akzeptiert“, sagte der Deutsch-, Englisch und Politikwissenschaftslehrer.

Er unterstützt die SV, wo er nur kann, hilft sogar, wenn die Schüler eine Autoputzaktion auf dem Lehrerparkplatz organisieren und Geld für ihre Kasse erarbeiten. Insgesamt über 3000 Euro haben die Jungs und Mädchen im vergangenen Schuljahr erwirtschaftet, haben dafür bei Elternabenden, Konzerten und beim Schulfest die Verköstigung organisiert.

So viel Engagement wird auch honoriert: So hat der Förderverein der Schule nun neue Schulmöbel gesponsert, bunt und auffällig stehen sie den Schülern in ihren Pausen und den Freistunden zur Verfügung. Und die Schulabgänger spendeten erstmals einen kleinen Kirschbaum für den Garten hinter den Schulgebäuden. Geht es nach Schulsprecher Panagiotis Katsoupis wird der diesjährige Abschluss der Schulabgänger ein voller Erfolg: „Am 21. Juni werden die Abgänger entlassen und dieses Mal nicht nur mit einer Akademischen Feier. Wir haben den Abschluss sozusagen neu designed, werden Hüte nach amerikanischem Vorbild tragen und haben die Erlaubnis der Bürgermeisterin, dass wir Luftballons steigen lassen dürfen. Abends dürfen wir im Bürgerhauspark den ersten Abschlussball der EKS feiern.“

500 Nikoläuse und liebe Sprüche- Aktion der SV

Die Schülervertretung der Erich-Kästner-Schule (EKS) landete am Nikolaustag einen Doppelschlag, um ihren Schülern wie der gesamten Schulgemeinde ein feierliches Ambiente innerhalb des Schulallerleis zu bieten. Schon länger als ein Jahrzehnt verteilen Mitglieder der Schülervertretung Nikoläuse an ihre Mitschüler, Lehrer – und auf keinen Fall zu vergessen – die Sekretärinnen und Hausmeister.

Sage und schreibe über 500 Nikoläuse waren im Vorfeld bestellt und mit lieben Sprüchen verziert worden, so dass Panagiotis Katsoupis, Samuel Huy (Nikolaus), Husret Yildiz, Torben Hofmann (Knecht Ruprecht) sowie die Engel Janine Schmidt, Luzie Becker, Sima Öztürk und Helin Cakar ordentlich zu tun hatten, um diese in durchaus besinnlicher Weise zu verteilen. Lachende Gesichter sah man im gesamten Schulgebäude. Weiter verkauft die Schülervertretung nun einmal im Monat Brötchen plus, wobei das „plus“ für eine wechselnde Überraschung steht.

SV 2016-2017: Ziele ohne Ende
Ehrgeizige Schüler wollen es krachen lassen!

 

Die neugewählte Schülervertretung der Erich Kästner-Schule hat so einiges vor!
Ihre Schulsprecher Panagiotis Katsoupis, Samuel Huy und Thamiliny Thurailingam, SV-Lehrer Michael Feick sowie über 40!!! aktive Schüler im SV-Team wollen es dieses Schuljahr so richtig krachen lassen!

Und eines ist tatsächlich schon erreicht worden: Jede Klasse darf ein Mal im Laufe ihrer EKS-Karriere in einen FREIZEITPARK fahren – ohne pädagogischen Krimskrams, hahaha…

Nachdem schon die letztjährige Schülervertretung das Thema „Wasserspender“ auf den Tisch gelegt hat, ist ein Ziel, diese nun auch tatsächlich für die EKS´ler zu installieren.
Damit kann unstillbarer Durst ebenso umgangen werden wie Schlangestehen am Kiosk.
Ein Getränkeautomat mit diversen Wahlmöglichkeiten ist ebenfalls ein Ansinnen der SV. Auch möchten die Schüler endlich mal  eine größere Auswahl am Kiosk haben. Hierzu werden gerade verschiedene Vorschläge diskutiert, wie beispielsweise einen Doughnut-Tag oder sowas Ähnliches.
Die SV selbst schickt sich an, selbst zu verkaufen – auch hier laufen Vorbereitungen. Es läuft halt….

Ebenso wird die Schülervertretung eine – nicht verpflichtende!-Schulkleidung einführen. Umfragen zu Kleidungsstücken, Farben und Co. laufen bereits.
Auch ein EKS-Logo-Wettbewerb ist von ebenso großem Interesse wie ein eigenes SV-Abzeichen bzw. sogar -Maskottchen!

Ein Online-Vertretungsplan ist auch eine Idee, die man umsetzen sollte, damit die Schüler schauen können, ob und wann sie frei haben oder beispielsweise später in die Schule kommen können.

Weiterhin liegt der SV das Thema „Handynutzung“ während Pausen und Freistunden auf dem Herzen. Es ist kaum einzusehen, dass ein gängiger Teil der Kinder- und Jugendlebenswelt in einer Bildungseinrichtung Schule verboten ist - nach SV-Ansicht wegen fadenscheiniger Argumente. Es ist interessant zu sehen, was so im Lehrerzimmer läuft in dieser Hinsicht…
               

Für die Abgänger sollen Feierlichkeiten auf die Beine gestellt werden, die ihren Namen auch verdienen!
Nach 5 oder 6 Jahren EKS – manche freuen sich auch länger hier zu sein, lach – sollen Feiern auf dem Schulgelände stattfinden, das im letzten Jahr eingeführte Abgänger-Fußball-Turnier um den „Br&Ab-Pokal“ findet natürlich wieder statt, anderes ist in Arbeit.
Auch der Abgängertag an sich muss feierlicher werden! Gottesdienst, Zeugnisübergabe, Bunter Abend, vielleicht ein Abschlussball?
Dann wo? Nur Bürgerhaus? Nein, lieber draußen!        
Wie? Tja, mal überraschen lassen….

 

Die Schülervertretung der EKS – ehrgeizig & kreativ!

Urim Aylia & Marcel Sagel

 

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