Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule
Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule

MINT

Teilnahme der EKS an der 14. MINT-Messe in Wiesbaden

Am Montag, dem 13. November fand die 14. MINT-Messe im Landtag Wiesbaden statt. In diesem Jahr war die EKS erstmals mit einem Stand vertreten. Lisa Ofenloch, Philipp Rotter (beide 10 G c) sowie Laurin Wiedemann und Timo Ulpins (beide 6 G b) präsentierten die Projekte „Forschertag“ der Grundschulen sowie die „Forscherpause“. In dieser können SuS der 5. bzw. 6. Klassen jeweils montags in der 2. großen Pause kleine naturwissenschaftliche Experimente im Chemieraum 242 unter Anleitung durchführen. Am Stand waren 5 Experimente vorbereitet, die die Besucher zum Mitmachen einluden. Im Austausch mit anderen Schulen konnten einige neue Anregungen mit nach Bürstadt gebracht werden.
 

ERICH KÄSTNER-SCHULE Auszeichnungen zur Umwelt- und zur MINT-freundlichen Schule erhalten

Eine Auszeichnung ist immer eine besondere Würdigung guter Leistungen. Die Art kann ganz verschieden sein, sei es, dass man einen Titel verliehen bekommt, eine Medaille, einen Urkunde oder einen Pokal erhält. Egal mit was man ausgezeichnet wird, dieser Ehrung geht immer eine große Anstrengung voraus.

Die Erich Kästner-Schule hatte schon im Jahr 2008 den ersten Titel zur Umweltschule verliehen bekommen. Um sich dieses Titels würdig zu erweisen, muss eine Schule alle zwei Jahre diverse Umweltprojekte starten, die zeigen, dass sich die Schule tatsächlich für dieses Thema einsetzt.

In den vergangenen zwei Jahren, von 2013 bis 2015, hat sich die Bürstädter Schule wieder ins Zeug gelegt und zwei neue Umweltprojekte gestartet. Bei einer Aktion ging es darum, den Schulteich über Wochen und Monate hinweg zu beobachten, Veränderungen zu dokumentieren und ihn auf Besonderheiten der Jahreszeiten zu überprüfen. Je eine Stunde in der Woche besuchte die Klasse zusammen mit Christine Negle, die sich bereiterklärt hatte dieses Projekt zu leiten, fortan den Schulteich, um alles genau zu beobachten. „Die Schüler konnten Veränderungen auf unterschiedliche Weise dokumentieren. Zum einen konnten sie naturwissenschaftliche Berichte schreiben, andere haben sich entschieden, künstlerisch tätig zu werden und Fotocollagen gestaltet“, berichtete Christine Negle.

Das zweite Projekt hatte nicht nur mit dem Umweltbewusstsein zu tun, sondern auch mit Kunst. Wie der Titel „Aus alt mach neu“ schon sagt, haben die Schüler zusammen mit Annie Egner, die dieses Projekt übernommen hat, alte Dinge gesucht, die sie zu etwas Neuem weiterverarbeitet haben. „Aus Dingen, die sonst am Straßenrand liegenbleiben oder weggeworfen werden, wie Papiertüten oder Holzstöcken, haben die Schüler etwas völlig Neues gebastelt“, teilte die Umweltbeauftragte Carola Keim, die als Koordinatorin und Vermittlerin zwischen der Schule und dem Naturschutzzentrum Kreis Bergstraße im Einsatz ist, mit. Unter anderem ist während der Projektzeit ein Webrahmen entstanden.

Mit der Auszeichnung zur Umweltschule 2015, welche die Erich Kästner-Schule im September von Staatsminister Professor Dr. Alexander Lorz und Staatsministerin Priska Hinz überreicht bekam, ist mit den Projekten noch lange nicht Schluss. Umweltbeauftragte Carola Keim betonte: „Ich bin schon gespannt, welche Ideen dieses Jahr gedeihen werden.“

Eine weitere Auszeichnung erhielt die EKS erstmalig, nämlich die zur MINT-freundlichen Schule. MINT ist die Abkürzung für die vier Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwisschenschaft und Technik. „Wir haben uns darum beworben, weil wir viele Dinge auch außerhalb des Unterrichtes anbieten, die in den MINT-Bereich fallen, und tatsächlich haben wir genug Kriterien erfüllt“, so die zuständige Lehrerin Dr. Elke Wagner-Pommerenke. Um den Titel MINT-freundliche Schule für drei Jahre zu erhalten, müssen von 16 Kriterien mindestens zehn erfüllt sein, die alle auf die Kompetenz in diesen Bereichen abzielen. „Wir versuchen den Schülern die MINT-Berufe in Form von Praktika, Arbeitsgemeinschaften oder dem Arbeitslehreunterricht näherzubringen“, so Wagner-Pommerenke. Zahlreiche Ausflüge in Forscherlabors der BASF oder bei Merck sowie die Teilnahme an Jugend forscht und dem Einsteinclub, trugen zur Auszeichnung als MINT-freundliche Schule bei. „Zurzeit ist unser Engagement hauptsächlich naturwissenschaftlich, nach dem Umbau wird sich im Bereich Informatik auch noch mehr ergeben.“ Damit sollte es in drei Jahren wieder gelingen, sich die Auszeichnung MINT-freundliche Schule zu sichern.

EKS als MINT-freundliche Schule 2015 ausgezeichnet

Ehrung von 33 »MINT-freundlichen Schulen« in Hessen

 

Berlin/Dreieich, 14.10.2015

 

Heute wurden 32 Schulen aus Hessen als „MINT-freundliche Schulen“ geehrt. Davon sind 10 Schulen ganz neu dabei und 23 Schulen werden nach erfolgreicher Wiederbewerbung erneut geehrt. Die Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Dreieich in den Räumen von Oracle ausgezeichnet.

 

Die Ehrung der Schulen in Hessen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

 

Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ betont: „Die ganze Schulgemeinschaft, ihre Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Partnerunternehmen sind Herzstück vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu gewinnen, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Und hier werden wir auch mit allen Kräften schnellstens breitflächig an Bildungslösungen für unsere Flüchtlinge mitarbeiten. Heute jedoch freuen wir uns zunächst, dass nunmehr bereits knapp 1.100 Schulen in Deutschland den ›MINT-Weg‹ aktiv als ›MINT-freundliche Schule‹ gehen.“

 

Matthias Rust, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, hält fest: "SCHULEWIRTSCHAFT Hessen begrüßt die Ehrung für Schulen, die einen MINT-Schwerpunkt setzen wollen. Erneut ist es gelungen, eine große Zahl namhafter Verbände, Organisationen, Unternehmen und Arbeitgeberverbände zu einer gemeinsamen Auszeichnung zu bringen. Sowie es Schulen gibt, die einen Schwerpunkt für Sport oder Musik setzen, gibt es jetzt auch Schulen, die den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, MINT in besonderer Weise zu erfahren, und zwar in einer großen Breite. Mit großer Freude sehen wir, dass in Hessen 33 Schulen ausgezeichnet werden, davon 23 sogar bereits zum zweiten Mal. All diesen Schulen möchte ich meine herzlichen Glückwünsche übermitteln. Auch in den nächsten Jahren wünschen wir der Initiative und deren Partnern guten Erfolg."

 

Was ist "MINT"?

Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das heute schon als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Tendenz. (www.mintzukunftschaffen.de)

 

Die EKS fördert auf vielfältige Weise im MINT-Bereich, gerade auch mit Teilnahmen an bundesweiten Wettbewerben und Projekten. Ein Auszug unserer Aktivitäten:

 

 

I am MINT?!

 

 

Schülerinnen der EKS Bürstadt lernen am 13.05.2014 bei Sirona Dental Systems GmbH MINT-Berufe kennen.

 

Viele Betriebe in Deutschland spüren bereits heute als Folge der demografischen Entwicklung einen eklatanten Mangel an Fachkräften. Gerade handwerkliche Betriebe, in denen der Fachkräftebedarf besonders zunimmt, suchen verstärkt den Kontakt zu den allgemein bildenden Schulen.

So trat auch das Unternehmen  Sirona Dental Systems GmbH aus Bensheim im Februar 2014 mit der Bürstädter Erich Kästner-Schule in Kontakt, um interessierten Schülerinnen und Schülern Einblicke in ihre Ausbildungsberufe zu gewähren und sie bestenfalls für eine Ausbildung in einem MINT-Beruf, d.h. einen Beruf mit naturwissenschaftlichem Bezug (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu gewinnen.

Sven Dehoust, der für die Berufsorientierung an der EKS zuständig ist, sieht in der Kooperationsvereinbarung mit dem Bensheimer Unternehmen ein „bereicherndes Angebot, das unseren Schülern hilft, sich besser auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.“ Dehoust sah sich durch den Unternehmensbesuch am 13.05. in seiner Meinung bestätigt. Die 13 Schülerinnen, welche am Unternehmensnachmittag bei Sirona teilnahmen, erfuhren von Holger Weitzel, dem technischen Ausbilder bei Sirona, zuerst einige Fakten aus der Unternehmensgeschichte. Anschließend stellte er die Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen im Beisein von vier Auszubildenden vor. Der Höhepunkt dieser vier anwesenden männlichen Auszubildenden bestand darin, die 13 Schülerinnen in einem dreißigminütigen Rundgang durch das Unternehmen zu führen.

Doch auch im praktischen Bereich konnten die Schülerinnen durch das Bauen eines Elektromotors wichtige Erfahrungen sammeln. Die allesamt funktionierenden Motoren durften mit nach Hause genommen werden.

Schließlich endete der Nachmittag mit einer Feedback-Runde, bei der Lob und Kritik geäußert wurde. Es überwog das Lob und einige der Anwesenden ließen sich von Herrn Weitzel noch über die Möglichkeiten eines freiwilligen Praktikums bei Sirona beraten.

 

 

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