Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule
Erich Kästner-Schule - Kooperative Gesamtschule

Jugend forscht

Jugend forscht!

 

Jugendliche haben viele Fragen und oft interessante Ideen – der bekannte bundesweite Wettbewerb „Jugend forscht“ bietet ihnen eine Plattform, diese Ideen umzusetzen und zu präsentieren. An der EKS gibt es dafür eine Arbeitsgemeinschaft.

 

Diese sowie weitere naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften konnten dank der Förderung des Fonds der Chemischen Industrie (www.vci.de/fonds) mit entsprechenden Materialien und Chemikalien ausgestattet werden.

 

Im Mai 2010 erfuhr die Erich Kästner-Schule (EKS) eine besondere Auszeichnung. Im Rahmen einer festlichen Verleihung wurde Schulleiter Dr. Helmut Kaupe in Begleitung von Frau Dr. Wagner-Pommerenke, die die „Jugend forscht AG“ der EKS leitet, in Bochum der Schulpreis 2010 überreicht.

 

Auch 2016 konnte sich die EKS wieder über einen Schulpreis für ihre Jugend forscht- Gruppen freuen.

Regionalwettbewerb Jugend forscht Bereich Bergstraße bei der BASF in Lampertheim (Februar 2017)

In diesem Jahr waren, wie schon in den Jahren zuvor, Schüler des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim (LGL) und der Erich Kästner-Schule Bürstadt (EKS) am Start und haben sich in den zurückliegenden Monaten gezielt mit Fragestellungen aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie und Technik auseinandergesetzt. „Es ist faszinierend zu sehen, mit welcher Neugierde und Kreativität die Jugendlichen an ihren Forschungsprojekten gearbeitet haben“, sagte Dr. Helmut Prestel, Leiter BASF Lampertheim GmbH, am frühen Samstagabend bei der Siegerehrung und Preisverleihung. In seinem Grußwort fand Bürgermeister Gottfried Störmer ebenfalls anerkennende Worte: „Das Interesse und Engagement der Schüler macht mir bewusst, welches Entwicklungspotenzial für unsere Gesellschaft in den Köpfen unserer Schüler schlummert.“

  • SO GEHT ES WEITER
    Die Erstplatzierten aus den Fachgebieten vertreten die Region beim Landeswettbewerb Hessen, der vom 14. bis 15. März bei Merck KGaA in Darmstadt stattfindet. Den Abschluss der 52. Runde von „Jugend forscht“, der seit der ersten Runde 1966 von der BASF als Patenunternehmen unterstützt wird, bildet der Bundeswettbewerb vom 25. bis 28. Mai in Erlangen.

Regionalwettbewerbsleiterin Dr. Eva Melanie Eberhardt vom Zentrum für Chemie in Bensheim war es vorbehalten, die Ergebnisse der Jury vorzustellen. Zuvor fasste sie geschickt die unterschiedlichen Fragestellungen und Forschungsinhalte der Teilnehmer in Form einer „Traumreise in die Zukunft“ zusammen, was in Anbetracht der vorgestellten Projekte keineswegs dem Bereich der Utopie zuzuordnen ist.

Drei Schüler des Lessing-Gymnasiums haben sich mit einem ersten Platz im Fachgebiet Technik für den Landeswettbewerb Hessen qualifiziert. Kai Dinges, Tom Götz und Moritz Neumann wussten mit ihrem Beitrag „Der energiegewinnende Schattenspender, Sonne verdunkeln und Energie speichern“ die Jury zu überzeugen. Die Schüler hatten die Idee, bisher ungenutzte Flächen für die Nutzung von Solarenergie zu erschließen und nutzbar zu machen. Bei der Betrachtung einer Hochhausfassade kamen sie auf die Idee, die großen Fensterflächen mit Hilfe spezieller Solarjalousien abzudunkeln. Mit dem zweiten Platz honorierte die Jury den Beitrag von Daniel Dux, Michael Ewig und Florian Geister, die sich am LGL mit der „Stromerzeugung mittels mobiler Flussturbine“ beschäftigt hatten. Die drei Schüler haben eine Flussturbine entwickelt, deren Einsatz in einem Fließgewässer ausreichend Energie gewinnen kann, um mobile Energiegeräte wie Smartphones oder Musikboxen zu versorgen. Diese zukunftsweisende Idee wurde zusätzlich mit einem Sonderpreis bedacht.

Vier Arbeitsgruppen der EKS Bürstadt am Start

Die Erich Kästner-Schule Bürstadt war in diesem Jahr mit vier Arbeitsgruppen am Start. Moritz Czasa und Lars Knorr hatten sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein Superabsorber auch bei Hochwasser sinnvoll eingesetzt werden kann. Ihre Idee, Kellerfenster mit einem speziellen Wasserspeicher auszustatten, wurde mit dem zweiten Platz im Bereich Arbeitswelt honoriert. Im Bereich Biologie erzielte Jasmin Kielmann mit seinem Projekt „Günstig, gut und auch wirksam? Herstellung und Tests mit selbstgemachter Handcreme“ den dritten Platz. Auch Marius Weber und Ruben Wiedemann erzielten mit ihrem Projekt „Problemabfall Kunststoff: Weitere Untersuchungen zur Zersetzung von Styropor durch Larven des Mehlkäfers“ Platz drei. Schließlich honorierte die Jury auch die Ergebnisse des Projekts von Laurin Wiedemann aus dem Bereich Arbeitswelt mit Platz zwei, was sich im Praxistest vor allem in den kommenden Sommermonaten als besonders nützlich erweisen könnte: „Sauberer Grill auch ohne Chemie? Omas Hausmittel im Praxistest“. Er erhielt ausserdem einen Sonderpreis (ein Jahresabo der Zeitschrift Geolino).

Jugend forscht Schulpreis 2016

Seit 2010 stiftet die CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH den Jugend forscht Schulpreis. Mit diesem Preis werden Schulen gewürdigt, die sich im Rahmen von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb besonders engagieren. Beurteilt werden die Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. Ein langjähriges Engagement für Jugend forscht kann dabei ebenso preiswürdig sein, wie ein besonders erfolgreicher Neueinstieg einer Schule in den Wettbewerb oder die Anzahl und Qualität der eingereichten Forschungsarbeiten. Der Jugend forscht Schulpreis wird auf allen 84 Regionalwettbewerben ausgelobt, ist mit jeweils 1.000 € dotiert und nicht zweckgebunden. Die feierliche Preisverleihung findet alljährlich mit den Vertretern aller Gewinnerschulen an einem Wochenende mit Rahmenprogramm statt. „Wir unterstützen Jugend forscht, aufgrund seiner vorbildlichen Nachwuchsförderung“, sagt Ingo Dobbert, geschäftsführender Gesellschafter von CTS Gruppen- und Studienreisen. „Insbesondere die Abwechslung bei den Lernformaten und Lernorten stellt für Schule und Schüler eine außerordentliche Bereicherung dar.“

Schulpreisverleihung

Der Preisstifter CTS Gruppen- und Studienreisen hat die Vertreter der Gewinnerschulen des Jugend forscht Schulpreises 2016 vom 18. bis zum 19.06.2016 nach Bremen eingeladen. An diesem Wochenende fand die feierliche Preisverleihung im Atlantic Hotel Universum statt. Die Schulleiter und Jugend forscht Betreuungslehrer der über 80 Gewinnerschulen aus ganz Deutschland haben eine Plakette für Ihre Schule und einen Gutschein im Wert von jeweils 1.000,- € erhalten. Neben der Preisverleihung gab es ein attraktives Rahmenprogramm, unter anderem mit einem Besuch im Universum Bremen, im Technologiepark Bremen und im Klimahaus Bremerhaven.

Beispiele für die Verwendung des Preisgeldes

Der Schulpreis ist mit jeweils 1.000 € dotiert und nicht zweckgebunden. Ein paar schöne Beispiele für die Verwendung des Schulpreises stellen wir auf den folgenden Seiten vor. Dabei sind zahlreiche Beispiele für Geräteanschaffungen, Reparaturen aber auch die Übernahme von Reisekosten für Auslandsschulen, denen Mithilfe des Schulpreises eine Teilnahme an Jugend forscht Wettbewerben ermöglicht wurde. 

Preisverleihung in Bremen
 
 

"Kastanien als Waschmittel" - Mehrere Schüler der EKS bei Regionalwettbewerb in der BASF vertreten             (Wettbewerb 2016)

Die Lampertheimer Niederlassung der BASF war Schauplatz des achten Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“. Gegründet wurde der bundesweit stattfindende Wettbewerb 1965 vom damaligen „Stern“-Journalisten Henri Nannen. Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene für die Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begeistern und ihre Ideen bei Landes- und Bundeswettbewerben vorzustellen. Am Samstag hieß es für die Teilnehmer früh aufstehen, ihren Wettbewerbsbeitrag in das Verwaltungsgebäude der BASF in Lampertheim zu transportieren und mit hilfreichen Geistern die Präsentation vorzubereiten.

Ab 14 Uhr konnten alle Wettbewerbsbeiträge von der Öffentlichkeit in Augenschein genommen werden. Im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ bewarben sich 30 Teilnehmer mit insgesamt 17 Arbeiten. Aus dem Kreis Bergstraße war die Erich Kästner-Schule Bürstadt mit fünf Beiträgen vertreten, die durchweg alle auf großes Interesse bei den Besuchern stießen. Vorgestellt wurden unter anderem das Vorhaben, das nächtliche Sägewerk im Bett durch die Entwicklung eines „Schnarchstoppers“ zu beenden oder einen „Stadtplan Bürstadts zur schnellen und leichten Orientierung für die neuen Bürger“ gebrauchsfähig zu machen. Der Baulärm um die Erich Kästner-Schule stand Pate für die Entwicklung eines günstigen und mobilen Lärmschutzes. Präsentiert wurde die Eigenherstellung eines Bio-Na-gellacks. Besonderes Interesse weckte der Beitrag von Moritz Getrost (12) und Linus Knorr (13), die herausgefunden haben, dass sich Nüsse durchaus als Konkurrenz zu chemischen Waschmitteln eignen. Im Gespräch mit unserer Zeitung unterstrichen beide ihre Auffassung, dass fabrikmäßig hergestellte Waschmittel belastend für die Umwelt sind und außerdem Zusatzstoffe enthalten, die nicht nur Allergikern Probleme bereiten. Trotz der Versicherung, dass „unsere“ Waschmittel heute zu 95 Prozent biologisch abbaubar sind, würden durch die restlichen fünf Prozent bei einem Verbrauch von zirka 700 000 Tonnen Waschmittel jährlich 35 000 Tonnen nicht abbaubare Chemikalien die Umwelt belasten. Die jungen Forscher haben herausgefunden, dass die herkömmlichen Waschmittel durch den Einsatz von Kastanien (granuliert oder im Flüssigzustand) ersetzt werden können. Das Woher und Wie erläuterten beide an ihrem Stand auch der Leiterin des Standortmarketings der Wirtschaftsförderung Bergstraße, Diana Schilling. Gegen 15 Uhr hatten die Jurys auch die Arbeiten der Teilnehmer am Regionalwettbewerb Hessen/Bergstraße für „Jugend forscht“ bewertet. Sie wurden ausgewählt aus 51 Bergsträßer Schülern, die unter dem Motto „Neues kommt von Neugier!“ eingereicht worden waren. „Mich haben bei der Präsentation der Arbeiten vor allem das kreative Potenzial und der Forschergeist der Nachwuchswissenschaftler beeindruckt“, sagte BASF-Standortleiter Dr. Helmut Prestel zu Beginn der Preisverleihung. Wettbewerbsleiterin Dr. Margit Kauer stellte die Erstplatzierten vor, die am Landeswettbewerb vom 12. bis 13. April in Darmstadt teilnehmen werden: in der Biologie „Wasserlinsen als Düngemittel-Recycler“, Johann Liebeton und Leon Werner, Geschwister-Scholl-Schule Bensheim; in der Chemie „Warum detonieren Alkalimetalle“, Gruppe der TU Darmstadt und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; in der Physik „...und es dreht sich doch! Das Radiometer und dessen Beeinflussung“, Alina Zubrod, Schuldorf Bergstraße, Seeheim-Jugenheim, und in Technik „Stromerzeugung aus Abwärme“, Theresa Huntemann und Vicky Schneider, Liebfrauenschule Bensheim.

Für die anwesenden Vertreter der Politik, darunter die Bürgermeister Gottfried Störmer (Lampertheim) und Barbara Schader (Bürstadt), Landrat Christian Engelhardt und Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht beglückwünschte Staatssekretär Dr. Michael Meister die Preisträger. Nach seiner Auffassung betreibt „Jugend forscht“ nicht nur effektive Nachwuchsförderung, sondern hat auch Generationen von jungen Menschen vermittelt, dass Wissbegier, Fantasie und Leistungsbereitschaft zum Erfolg führen. Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt die Erich Kästner-Schule noch den diesjährigen Schulpreis „Jugend forscht“, der mit 1 000 Euro dotiert ist. Die Preisverleihung wurde musikalisch umrahmt vom Lampertheimer Quartett „A-Five“.

Besuch beim Bundesfinale - EKS Jugend forscht-AG in Ludwigshafen / Viele neue Ideen für künftige Innovationen gesammelt

Für die Schüler der Jugend-forscht-AG an der Erich Kästner-Schule (EKS) stand am letzten Mai-Wochenende ein besonderes Ereignis auf dem Stundenplan. Anlass war der Besuch des Bundesfinales von Jugend forscht bei der BASF in Ludwigshafen, das zum 50. Mal ausgetragen wurde. Unter dem Motto „Forschen, Fördern, Feiern“ war die Veranstaltung in die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstags des weltweit operierenden Unternehmens eingebunden.

In seinem schriftlichen Grußwort für das BASF-Jubiläumsmagazin brachte Bundespräsident Joachim Gauck seine Sicht der Dinge wie folgt zu Papier: „Jugend forscht ist ein halbes Jahrhundert Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik, ein halbes Jahrhundert Enthusiasmus für Ideen, aus denen Innovationen entstehen und jedes Jahr das aufs neue eingelöste Versprechen ‚Wir suchen die Forscher von morgen‘ – und finden sie.“

Die EKS bringt es zwar nicht auf 50 Jahre kontinuierlicher Teilnahme an Jugend forscht. Dennoch werden ihre Schüler seit 2002 ebenfalls von der Begeisterung für Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Arbeitslehre und Technik getragen. Sie entwickeln mit großer Begeisterung seit 13 Jahren jedes Jahr neue Ideen, deren Resultate schon 2004 zur Teilnahme am Bundesentscheid in Saarbrücken berechtigten und alljährlich zu vorderen Platzierungen in Regional- und Landesentscheiden führten.

Deshalb war es mehr als naheliegend, dass 15 Schülerinnen und Schüler der EKS-AG mit ihrer Betreuerin Dr. Elke Wagner-Pommerenke das Bundesfinale sozusagen vor der eigenen Haustür besuchten. Für die Schüler waren vor allem die Präsentationen der Landesbesten interessant, die es in diesem Jahr bis ins Finale geschafft hatten. Die Gruppe aus Bürstadt hatte schließlich auch genügend Zeit, sich Vorträge aus dem Forschungsbereich der BASF anzuhören oder über die zuvor per Internet ausgewählten Projekte mit den Jungforschern zu diskutieren. Eine entsprechende Vorauswahl war dringend notwendig, da beim Finale rund 100 Projekte von den jeweiligen Landessiegern aus den Bundesländern vorgestellt wurden.

Für die Teilnehmer der EKS war es ein sehr interessanter Unterrichtstag, von dem jeder Inspirationen für seine weiteren persönlichen Forschungsarbeiten mitnehmen konnte. Schließlich arbeiten alle Teilnehmer bereits intensiv an diversen Projekten für den Jugend-forscht-Wettbewerb 2016.

Aus der Sicht von Dr. Wagner-Pommerenke, die an der EKS von Dr. Alexandra Groß-Munsch bei der Betreuung der Projekte unterstützt wird, ist es besonders erfreulich, dass alle Schüler, die einmal an einem solchen Wettbewerb teilgenommen hatten, auch weiterhin Experimente durchführen und ihre Ideen immer weiter ausbauen und umsetzen. Diese Freude überträgt sich auch auf Mitschüler, die dann zum Teil als „Neu-Starter“ von den „alten Hasen“ angeleitet werden, oder bekommt durch den Besuch des Bundesfinales einen zusätzlichen Motivationsschub.

Einen wichtigen Beitrag leistet aber auch eine Auszeichnung, die der EKS vor fünf Jahren im Rahmen eines Festaktes in Essen als erster Schule aus Hessen zuerkannt wurde. Die Kontinuität der Teilnahme an den Jugend-forscht-Wettbewerben und die überdurchschnittlichen Erfolge in den damals zurückliegenden acht Jahren befand eine Fach-Jury derart überzeugend, dass sie die EKS als „Jugend- forscht-Schule 2010“ auszeichnete.

Diese Erfolge mit einer Vielzahl von Projekten sind letztlich nur dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein der EKS und durch Firmenspenden der Firmen BASF, Merck in Darmstadt oder durch den Fonds der Chemischen Industrie möglich geworden. Die sechs neuen naturwissenschaftlichen Fachräume, die nach den aktuellsten technischen und pädagogischen Erkenntnissen ausgestattet werden, stehen den Jungforschern und ihren Betreuerinnen ab dem kommenden Schuljahr ebenfalls zur Verfügung.

So gesehen sind die Voraussetzungen, die sich den Schülern an der EKS in Bürstadt bieten, besonders gut, um das große Ziel zu erreichen, das sich wohl jede und jeder beim Besuch des Bundesfinales gesteckt haben mag: Selbst einmal dabei zu sein – gerne auch 2016 in Berlin.

Wettbewerb 2015

Ruben Wiedemann (8 G a / Marcel Berlinger (8 R b) : Optimale Wärmekissen (3. Platz Arbeitswelten)
Adrian Schnellbächer, Maximilian Horn (beide 6 G a - Mario Weiland) Trinkwasser aus Nebel (1. Platz Technik)
Stella Zeymer, Sophia Gebhart: "Bunter Joghurt" - 2. Platz in Biologie
Stella Zeymer, Sophia Gebhart (krank: Xenia Paul), 2. Platz und Sonderpreis Chemie Thema "Bunte Kristalle"

SEHR GUTE PLATZIERUNGEN BEI JUGEND FORSCHT 2015
Schülerinnen und Schüler dürfen sich freuen

Der Schüler-Wettbewerb „Jugend forscht“ übt seit mittlerweile 50 Jahren eine hohe Anziehungskraft auf naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler aus. Die Erich Kästner-Schule (EKS) fördert dieses gerade bei Jugendlichen stark ausgeprägte Interesse seit Jahren und hat an der Schule eine spezielle Arbeitsgruppe installiert, die sich immer wieder neue Beiträge zur Teilnahme ausdenkt und für sachkundige Präsentationen vorbereitet. Für dieses langjährige Engagement hat die Schule vor fünf Jahren die Auszeichnung „Jugend forscht-Schule 2010“ erhalten. Am vergangenen Samstag wurde der diesjährige Regionalentscheid in Lampertheim ausgetragen.
Auch in diesem Jahr nahmen wieder 11 Schülerinnen und Schüler der EKS mit sechs Arbeitsgruppen am Regional-Wettbewerb von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ unter dem Motto „Es geht wieder los!“ teil. Erstmals lag die Ausrichtung des Regionalwettbewerbs in der Verantwortung des BASF-Standortes Lampertheim, nachdem in diesem Jahr die RWE Power AG in Biblis dafür nicht mehr zur Verfügung stand. In seiner kurzen Begrüßung gab der Leiter des BASF-Standortes Lampertheim seiner Freude über diese Veranstaltung Ausdruck: „Mich hat vor allem der Erfindungsreichtum beeindruckt, den die Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Ideen und Projekte gezeigt haben. Wir freuen uns mit den Siegern und wünschen ihnen mit ihren Forschungsprojekten viel Erfolg in der nächsten Runde.“
Die Freude war auch bei den Teilnehmern der EKS groß. In der Sparte „Jugend forscht“, an der Jugendliche ab 15 Jahren teilnehmen dürfen, hatten sich Anna Brecht und Laura Gehring mit ihrem Projekt „Die Sinne des Hundes“ angemeldet. Für viele Hundebesitzer ist der eigene Hund ein Wunderhund. Seine Sinne sind außerordentlich ausgeprägt. Ihr Hund kann meilenweit gegen den Wind riechen, ihr Hund nimmt jedes noch so leise Geräusch wahr. Die Schülerinnen hatten sich gefragt, wie gut die Sinne des Hundes wirklich entwickelt sind und über welche außergewöhnlichen  Fähigkeiten der Hund verfügt. Die fachkundige Jury hat den beiden Schülerinnen im Fachgebiet Biologie für diese Untersuchung einen Anerkennungspreis zuerkannt.
Die anderen EKS-Schüler nahmen aufgrund ihres Alters in der Sparte „Schüler experimentieren“ teil. Dabei dürfen die Teilnehmer nicht älter als 14 Jahre sein. Im Fachgebiet „Arbeitswelt“ waren gleich zwei Schülergruppen der EKS am Start und wurden mit guten Platzierungen belohnt. Marcel Berlinger und Ruben Wiedemann beschäftigten sich mit dem Thema „Optimale Wärmekissen: Welcher Füllstoff speichert die Wärme am besten?“. Im Handel gibt es verschiedene Wärmekissen, die zum Beispiel mit Kirschkernen oder Körnern gefüllt sind. Diese Kissen halten aber nicht sehr lange warm. Die Schüler testeten mit alternativen Füllstoffen und stellten ihre Ergebnisse vor. Die Jury hat diese Arbeit mit einem 3. Platz honoriert.
Lucas Frödert und Marco Werner gingen im gleichen Fachgebiet der Aufgabe nach, einen selbstleuchtenden Fahrradlack herzustellen. Sie hatten festgestellt, dass viele Jugendliche ohne eingeschaltetes Fahrradlicht frühmorgens die EKS ansteuern. Andere Kinder bewegen ein Mountainbike, das überhaupt keine Beleuchtung hat. Deshalb haben die beiden Schüler einen Lack entwickelt, der im Dunkeln selbst leuchtet. Die Jury hat diesem Projekt einen 2. Platz zuerkannt.
Im Fachbreich „Biologie“ gingen Sophia Gebhardt und Stella Zeymer an den Start. Sie haben das Thema „Lassen wir uns leicht täuschen? Der Einfluss von Farben auf den Geschmack von Lebensmitteln“ bearbeitet und ebenfalls einen 2. Platz belegt. Es ist bekannt, dass Farben eine psychologische Wirkung auf uns Menschen haben. Die Schülerinnen haben an der EKS untersucht, ob sich unsere farbliche Wahrnehmung auch auf den Geschmack von Essen auswirkt. Eine Versuchsreihe bei Mitschülern hat bestätigt, dass die Vermutung der beiden Schülerinnen tatsächlich zutrifft.
Im Fachgebiet „Chemie“ gingen Sophia Gebhardt, Xenia Paul und Stella Zeymer der Frage nach: „Wie entstehen schöne bunte Kristalle?“. In der Chemie-Sammlung der EKS stehen in einer Vitrine schöne bunte Kristalle. Solche Kristalle wollten die drei Schülerinnen in der Chemie-AG selbst züchten und machten sich an die Arbeit. Dabei war für sie auch von Interesse, wie sich farblose Kristalle färben lassen. Ihre Ergebnisse stellten sie der Jury vor und wurden mit einem 2. Platz belohnt. Die Juroren waren von den Ergebnissen derart überzeugt, dass sie der Gruppe auch den Sonderpreis „Chemie“ zuerkannt haben.
Maximilian Horn und Adrian Schnellbächer gingen im Fachgebiet „Technik“ an den Start und belegten den 1. Platz mit dem Thema „Trinkwasser aus Nebel“. Die beiden Schüler hatten mit Hilfe verschiedener Stoffe versucht, die Feuchtigkeit des Nebels aufzufangen, um daraus Trinkwasser zu gewinnen. Weiterhin versuchten sie herauszufinden, auf welchem Weg das Wasser in die Luft kommt. Ihre Versuchsergebnisse flossen in ein „Servival-Kit“ ein, das die Jury überzeugte.
Die Betreuung der Arbeitsgruppen von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ an der EKS obliegt den beiden Kolleginnen Frau Dr. Alexandra Groß-Munsch und Frau Dr. Elke Wagner-Pommerenke. Zusammen mit ihren engagierten Schülerinnen und Schülern freuen sie sich schon heute auf die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Sanierungsprogramm der EKS. Ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 stehen ihnen dann für die Fachbereiche Biologie, Chemie und Physik im ersten Stock des Schulgebäudes jeweils zwei Fachräume mit den entsprechenden Einrichtungen und Sammlungen zur Verfügung, die auf dem neuesten Entwicklungsstand stehen und keine unterrichtlichen und experimentellen Wünsche der Schüler und des Fachkollegiums  offen lassen.
Schulleiter Dr. Helmut Kaupe freute sich am Samstag vor Ort mit allen Beteiligten über das erfolgreiche Abschneiden seiner Schülerinnen und Schüler. Er stimmt mit dem Mitglied des Bundestages, Herrn Dr. Michael Meister, der der Siegerehrung neben Landrat Matthias Wilkes und den Bürgermeistern von Lampertheim und Biblis beiwohnte, bezüglich seines Grußwortes überein: “Wir brauchen junge Menschen wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Jugend forscht. Wir brauchen Nachwuchskräfte, die wissbegierig, forschungsfreudig und leistungsbereit sind. In unserem rohstoffarmen Land leben wir von Ideen, Erfindungen und Entdeckungen“.
Was den hohen Stellenwert der Mathematik für die Schüler und deren späteres Leben betrifft, teilt der Bürstädter Schulleiter die Ansichten des Bundestagsabgeordneten eher nicht. Dies liegt aber vermutlich daran, dass Dr. Kaupe, wie er selbst berichtet, bereits in seiner Schulzeit mit „Mathe wenig am Hut hatte“. Übrigens war auch eine Schule aus Lampertheim beim Regionalentscheid vertreten. Die Mädchen-Band „A-Five“ sorgte für eine musikalische Umrahmung der Siegerehrung, die sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Gästen sehr gut ankam und entsprechend starken Beifall ernten konnte.

 

 

Wettbewerb 2014

"Jugend-Forscht"
Regionalwettbewerb Bereich Bergstraße am 18. Februar 2014

Auch 2014 konnte eine größere Schülergruppe für die Teilnahme am Wettbewerb
„Jugend Forscht" begeistert werden. Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler aus
den Jahrgängen 5 - 9 forschten und experimentierten an 9 Projekten aus den
Bereichen Biologie, Chemie, Arbeitswelten und Technik. Beim aktuellen
Wettbewerb starten 10 Schüler in der Sparte „Schüler experimentieren", drei
weitere mit 2 Projekten in der Gruppe „Jugend Forscht". Die Einteilung in die
Gruppen erfolgt dabei strikt nach Alter: Schüler, die am 31.12. noch 14 Jahre
alt sind, starten bei „Schüler experimentieren"; die 15 bis 21 jährigen gehen
bei „Jugend Forscht" ins Rennen.

Es ist erfreulich, dass alle Schüler, die einmal an einem solchen Wettbewerb
teilgenommen hatten, auch weiterhin mit Freude Experimente durchführen und ihre
Idee immer weiter umsetzen. Diese Freude überträgt sich auch auf Mitschüler,
die dann z.T. als „Neustarter" von den „Alten Hasen" angeleitet werden. So
waren auch bei diesem Regionalwettbewerb neben Routiniers, die teilweise
bereits bei ihrem

4. Wettbewerb antraten, auch vier neue Teilnehmer dabei.

Projekte und Ergebnisse:

- Schüler experimentieren:

Ruben Wiedemann und Maurice Peter (Klasse 7 G b) hatten bereits im Vorjahr
ermittelt, dass in den Klassenzimmern ein zu hoher CO2-Gehalt herrscht. Durch
einen optimierten „Lüftungsplan" gelang es ihnen zwar, ein gutes Raumklima zu
erzielen, jedoch auf Kosten eines höheren Energiebedarfes für die Heizung im
Winter. Deshalb wurde im neuen Projekt die Wirkung von Zimmerpflanzen
untersucht. Wie erwartet blieb die Luft im „Klassendschungel", einem
Klassenraum mit vielen Grünpflanzen, deutlich länger unter dem CO2-Grenzwert.
Das Projekt erhielt den 3. Platz im Bereich Arbeitswelt.

Farben und Düfte können die Psyche von Menschen beeinflussen. Marcel und Oliver
Peter (Klasse 7 G b / 7 R b) haben untersucht, ob sich die Ergebnisse von
Schülern verbessern, indem die Prüfungsfragen auf farbiges Papier gedruckt sind.
Die Auswertung von 100 Fragebogen ergab Hinweise, dass grünes Papier
tatsächlich eine bessere Konzentration und damit bessere Ergebnisse erzielten
könnte. Für ihre Untersuchungen wurde die beiden Schülern mit dem 2. Platz im
Bereich Arbeitswelt belohnt.

Unsere jüngsten Starter – und die beiden einzigen Mädchen – befassten sich mit
der Frage, ob man sich auch ohne Garten selbst mit gesundem Obst und Gemüse
versorgen kann. In vielen Experimenten wurde gesät und gepflanzt. Die Töpfe,
Kisten, Eimer etc. wurden dann auf der Terrasse, dem Balkon, im Flur, Zimmer
und an vielen weiteren Orten beobachtet und versorgt. Eine Reihe von
schmackhaften Gemüse- und Salatsorten sowie Erdbeeren und Physalis konnten
verzehrt werden. Xenia Paul und Stella Zeymer (Klasse 6 G b) erhielten für ihr
Projekt den RWE-Preis und Urkunden.

Was ist die optimale Wärmedämmung bei Häusern – diese aktuelle Fragestellung
wurde von Marcel Berlinger und Andreas Kunze (Klasse 7 R b) an einem selbst
gebauten Modellhaus mit verschiedenen Dämmmaterialien und Verfahren untersucht.
Sie konnten zwar noch keine abschließende Empfehlung geben, aber die Versuche
zeigten, dass die Dämmung von Häusern messbare Energieeffekte hat. Die Jury
bedachte das Projekt mit dem 2. Platz im Bereich Technik.

Nach seinem 1. Platz im Vorjahr wurde Benedikt Held (9 G a) in diesem Jahr für
seine aufwändigen Untersuchungen und die tolle Präsentation erneut geehrt. In
einem großen Teilnehmerfeld erhielt er den 2. Platz im Bereich Biologie für
seine Untersuchungen der Süßpflanze Stevia. Er entwickelte verschiedene
Backmischungen für Kuchen mit dem Süßstoff, machte Wachstumsexperimente und
einiges mehr.

Der 2. Platz wurde auch an Michael Ewig vergeben, der in einem 2jährigen
Projekt die Wirkung von Heilsteinen (Bergkristall bzw. Koralle) auf
verschiedene Nutzpflanzen untersuchte.

Ergebnisse Jugend Forscht:

Lukas Kilian, Johannes Molitor und Marius Schnellbächer (9 G a) arbeiteten
gleichzeitig an zwei Projekten. Einerseits arbeiteten sie an einem Projekt des
vergangenen Jahres weiter und erweiterten die Fragestellung. Die Belastung von
Wasser mit Nitraten ist ein großes Problem für Gewässer und Trinkwasser. Sie
untersuchten, ob und welche Wasserpflanzen geeignet sind, Nitrat aus dem Wasser
zu entfernen. Dieses Projekt erzielte den 3. Platz im Bereich Biologie.

Last not least führte das zweite Projekt zum erhofften Erfolg: einem 1. Platz
und damit der Teilnahme am Landeswettbewerb am 26. und 27. März in Darmstadt.

Ihre Optimierung eines handelsüblichen, preiswerten Korsetts zur Vermeidung
eines Rundrückens sowie dessen Präsentation überzeugte die Jury in der Sparte
Technik.

Das Projekt von Fabian Richter und Fabian Reukauf ( Klasse 8 G) war leider noch
nicht so weit, um in diesem Jahr präsentiert zu werden. Ihre Untersuchungen
sind an die wärmere Jahreszeit gebunden und werden in Kürze weitergeführt, um
in der kommenden Runde starten zu können.

Diese Vielzahl der Projekte ist letztlich nur dank der Unterstützung durch den
Förderverein der EKS, Firmenspenden (z.B. Firma Merck, BASF) und dem Fonds der
Chemischen Industrie (www.vci/fonds)
möglich.

Die Begeisterung der Jugendlichen an diesem Wettbewerb lässt sich auch daran
erkennen, dass alle jüngeren Schüler weitermachen, Mitschüler zur Teilnahme
aktivieren und bereits in den folgenden Tagen mit der Arbeit an den z.T. neuen
Projekten begonnen wurde. So werden weitere Jungforscher an ihren Projekten
beginnen oder andere Arbeiten weiterführen. Nicht zuletzt dadurch zeigt es
sich, dass die Auszeichnung der EKS als „Jugend Forscht Schule" gerechtfertigt
war.

Interessierte Schüler wenden sich an die AG-Betreuerinnen Frau Dr. Elke
Wagner-Pommerenke bzw. Frau Dr. Alexandra Groß-Munsch.

Wettbewerb 2012/13

Ruben Wiedemann und Maurice Peter (Klasse 6 G b) waren im vergangenen Jahr die jüngsten Starter, die je für die EKS angetreten waren. In ihrem Projekt haben sie den CO2-Gehalt in Klassenzimmern zu verschiedenen Zeitpunkten ermittelt,  um durch einen optimierten „Lüftungsplan“ ein gutes Raumklima zu erzielen, ohne jedoch durch zu langes Lüften zu viel Energie zu verlieren. Diese Untersuchungen werden mit verschiedenen Variationen in diesem Schuljahr weitergeführt. Die beiden Jungforscher erhielten für ihr Projekt ein Jahresabo der Zeitschrift Geolino überreicht.

 



Die „Neustarter“ Marcel und Oliver Peter (Klasse 6 G b / R b) fragten sich, warum ein Kuchen ohne Backpulver nicht locker wird und untersuchten die Wirkung von verschiedenen Backtriebmitteln (z.B. Pottasche, Hirschhornsalz, Hefe, Natron). Ein einfaches Rezept für Muffins wurde mit insgesamt 7 verschiedenen Backtriebmitteln in der Praxis erprobt und dann chemische Untersuchungen der Backtriebmittel durchgeführt. Die gelungene Präsentation wurde von der Jury mit dem 2. Platz der Sparte Chemie gewürdig:

 

 

Lukas Kilian und Johannes Molitor (8 G a) griffen ein Projekt des vergangenen Jahres auf und erweiterten die Fragestellung. Die Belastung von Wasser mit Nitraten ist ein großes Problem für Gewässer und Trinkwasser. Sie untersuchten preiswerte, einfache Materialien auf ihre Wirksamkeit, Nitrat aus dem Wasser zu entfernen und erhielten für ihr Projekt einem Sonderpreis der IHK, der mit einer Veröffentlichung der Arbeit einher geht

Benedikt Held (8 G a) widmete seine Freizeit der Untersuchung der Süßpflanze Stevia. Er führte vergleichende Untersuchungen mit Pfefferminztee (gesüßt mit Süßstoff, Zucker oder Stevia in verschiedenen Konzentrationen) durch und ließ dazu ca. 200 Schüler einen Fragebogen ausfüllen. Weiterhin ging er der Frage nach, wie und in welchen Konzentrationen sich Stevia im Alltag verwenden lässt und stellte Pudding, Kuchen und andere „süße“ Produkte damit her. Seine aufwändigen Untersuchungen und die tolle Präsentation wurden mit dem 1. Platz im Fach Biologie geehrt.

 

Nach erfolgversprechenden Vorversuchen im vergangenen Jahr führte Marius Schnellbächer (ebenfalls Klasse 8 G a) sein Projekt der alternativen Energiegewinnung durch Kompostwärme weiter. Seine Idee ist, Wasser in Rohren durch den Komposthaufen zu leiten, dieses dort zu erwärmen und das warme Wasser zum Heizen von z.B. Gewächshäusern oder Anzuchtbeeten zu nutzen. Dazu baute er ein Modell seiner „Kompostheizung“ und untersuchte die Möglichkeiten, die ein verrottender Komposthaufen hinsichtlich Wärmegewinnung bietet. Seine Idee und deren Umsetzung wurde mit einem 3. Platz im Bereich Technik bewertet.

Michael Ewig (8 G a) und Nadja Oestmann (9 G b) konnten in dieser Runde leider nicht starten (u.a. wegen einer Klassenfahrt); ihre Projekte werden allerdings weiterbearbeitet, um damit in der kommenden Runde zu starten. 


Diese Vielzahl der Projekte ist letztlich nur dank der Unterstützung durch den Förderverein der EKS, Firmenspenden (z.B. Firma Merck, BASF) und dem Fonds der Chemischen Industrie (www.vci/fonds) möglich.


Die Begeisterung der Jugendlichen an diesem Wettbewerb lässt sich auch daran erkennen, dass alle jüngeren Schüler weitermachen, Mitschüler zur Teilnahme aktivieren und bereits in den folgenden Tagen mit der Arbeit an den z.T. neuen Projekten begonnen wurde. So haben inzwischen schon 4 weitere Jungforscher an ihren Projekten begonnen und es haben noch weitere Schülerinnen und Schüler Interesse an einer Teilnahme an der AG geäußert. Nicht zuletzt dadurch zeigt es sich, dass die Auszeichnung der EKS als „Jugend Forscht Schule“ gerechtfertigt war. 
Interessierte Schüler können sich noch bis September bei der Leiterin der AG, Frau Dr. Elke Wagner-Pommerenke anmelden; die Kurse finden aktuell Dienstag  

(7. Stunde) bzw. Donnerstag (8. Stunde) statt.
 

 

Wettbewerb 2011/12

Auch im vergangenen Jahr konnte eine größere Schülergruppe für die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend Forscht“ begeistert werden. Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5, 7 und 10 forschten und experimentierten an 8 Projekten aus den Bereichen Biologie, Chemie, Arbeitswelten und Technik. Hierbei starten die Schüler im Alter bis 14 Jahren in der Sparte „Schüler experimentieren“, die Schüler ab 15 Jahren bei „Jugend forscht“.

 

Mit Rouven Wiedemann und Maurice Peter nahmen erstmals schon Schüler der 5. Klassen mit einem Projekt zur preiswerten und umweltfreundlichen Erwämung von Duschwasser beim Camping am Wettbewerb teil. Dieses Thema wurde in einer weiterentwickelten Variante auch von Lukas Kilian und Hüseyin Tutay aus der 7. Klasse bearbeitet, die neben der Wassererwärmung gleichzeitig ein kühles Zelt als Ziel hatten. Dieses Projekt war der Jury einen Sonderpreis wert.

 

Nach erfolgversprechenden Vorversuchen im vergangenen Jahr konnte das Trio um Benedikt Held, Johannes Molitor und Michael Ewig (ebenfalls aus dem 7. Jahrgang) ihre biologische Schneckenabwehr in diesem Sommer im Schulgarten austesten. Marius Schnellbächer (Klasse 7) befasste sich auch mit dem Bereich der alternativen Energiegewinnung und untersuchte die Möglichkeiten, die ein verrottender Komposthaufen hinsichtlich Wärmegewinnung bietet. Seine Idee und deren Umsetzung wurde mit einem 3. Platz bewertet.

 

Bis auf Yannick Arz und Bastian Kukutschka, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen hatten, war es für die restlichen Schüler der Klassen 10 ihre erste Teilnahme. Mit „Fingerpower statt Batterien“ und der umweltfreundlichen Fernbedienung wurden Luca Haag und Sebastian Müller auch gleich mit einem 2. Platz in der Sparte Technik bewertet. Claire-Chantal Koch und Jasmine Cerna – die einzigen Mädchen des Teams – untersuchten Kalkreiniger auf ihre tatsächliche Wirkung („Kann man der Werbung trauen?!) und erreichten mit ihren Untersuchungen und dem Vergleich mit „Omas Hausmitteln gegen Kalkflecken“ ebenfalls einen 2. Platz in der Sparte Chemie. Sören Hembach wollte sich und seinen Mitschülern in Zukunft einen heißen Klassenraum ersparen und testete Sonnenschutzfolie auf ihre Wirkung. Erste Vorversuche und die Präsentation am Stand waren entsprechend erfolgreich, was auch ihm mit einen 2. Platz im Bereich Arbeitswelten bestätigt wurde. Über den Ernst-Sobota-Gewässerpreis durften sich Marc Alberstadt, Yannick Arz und Bastian Kukutschka freuen, den sie für ihr Projekt der „Wasserreinigung mit Naturmaterialien“ erhielten. Daniel Popovic war leider erkrankt und konnte so sein Projekt „Konzentrationssteigerung durch Farben?“ leider nicht präsentieren; eine „Vertretung“ für Einzelstarter ist leider nicht erlaubt. Auch Tom Ludwig, Niels Heydenreich und Nico Annarumma konnten in diesem Jahr noch nicht am Wettbewerb teilnehmen. Ihre Untersuchungen mit der „Klimakiste“ werden aber von jüngeren Schülern weitergeführt.

 

Die Begeisterung der Jugendlichen lässt sich auch daran erkennen, dass alle jüngeren Schüler weitermachen, Mitschüler zur Teilnahme begeistern konnten und bereits in den folgenden Tagen mit der Arbeit an den z.T. neuen Projekten begonnen wurde.

 

Für interessierte Schüler ist aber noch bis September eine Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften „Jugend Forscht“ möglich. Im laufenden Schuljahr finden die AG s montags bzw. dienstags in der 7. bzw. 8. Stunde statt und werden von Frau Dr. Elke Wagner-Pommerenke betreut.

 

Diese Vielzahl der Projekte ist letztlich nur dank der Unterstützung durch den Förderverein der EKS, Firmenspenden (z.B. Firma Merck) und dem Fonds der Chemischen Industrie (www.vci/fonds) möglich.

 

 

“Jugend-forscht“ Regionalwettbewerb Bereich Bergstraße

  am 19. Februar 2013

 


Erneut konnte eine größere Schülergruppe für die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend Forscht“ begeistert werden. Insgesamt 9 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 - 9 forschten und experimentierten an 7 Projekten aus den Bereichen Biologie, Chemie, Arbeitswelten und Technik. Beim aktuellen Wettbewerb starten die Schüler, die alle im Alter bis 14 Jahren sind, in der Sparte „Schüler experimentieren“.

Es ist erfreulich, dass alle Schüler, die einmal an einem solchen Wettbewerb teilgenommen hatten, auch weiterhin mit Freude Experimente durchführen und ihre Idee immer weiter umsetzen. Diese Freude überträgt sich auch auf Mitschüler, die dann z.T. als „Neustarter“ von den „Alten Hasen“ angeleitet werden. So waren auch bei diesem Regionalwettbewerb bis auf eine neue Gruppe alle weiteren Teilnehmer der EKS bereits mindestens 1x beim Wettbewerb dabei gewesen.

Ergebnis des Regionalwettbewerbes 2013 – Altersgruppe „Schüler experimentieren“ (bis 15 Jahre):
 
1. Platz Biologie: Benedikt Held (8 Ga) – Projekt: Stevia
2. Platz Chemie: Marcel und Oliver Peter (6 G b/Rb) – Projekt: Backtriebmittel
3. Platz Technik: Marius Schnellbächer ( 8 G a) – Projekt: Wärme aus dem Kompost
Sonderpreis der IHK: Lukas Kilian, Johannes Molitor (8 G a) – Projekt: Wasserreinigung mit preiswerten Materialien

 

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