2009
Umweltschule 2009Die Erich Kästner-Schule wird nach 2008 auch in diesem Jahr wieder vom Hessischen Kultusministerium als „Umweltschule 2009 – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ausgezeichnet. Am letzten Freitag überreichte Kultusministerin Dorothea Henzler der EKS-Abordnung, Katie Hauptmann mit den Kolleginnen Christiane Huth und Helga Neumann sowie dem Schüler Rouven Lutz, in Melsungen die Urkunde und als optisches Zeichen eine Fahne. Damit wird das besondere Engagement der EKS im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung gewürdigt.
Die Jury aus Mitgliedern u.a. der Naturschutzakademie Hessen (NAH) in Wetzlar würdigte vor allem zwei Aktivitäten der EKS: zum einen den Bau eines Sinnesparcours im Schulgarten, zum anderen die Planung und den Bau eines Freiluftklassenzimmers („EKS-Arena“).
Die Idee der Referendarin Jasna Zuric, einen Barfußpfad anzulegen, konnte im Rahmen einer Projektwoche von Schülern aller Altersstufen umgesetzt werden; die weitere Gestaltung und Pflege übernahm die Garten-AG. Seitdem können im Schulgarten der EKS neben einem Bienenhotel, einer Kräuterspirale, einem Duftpflanzenbeet und einem Staudenbeet auch ein Sinnesparcours besucht werden; letzterer ermöglicht es den Schülern, sich zum Beispiel ihrer Sinnesrezeptoren auf den Fußsohlen bewusst zu werden.
Das Freiluftklassenzimmer ist ein schon sehr lange gehegter Wunsch der Schule. Seine Umsetzung allerdings scheiterte immer wieder an der Existenz der ungenutzten Fahrradhalle. Nach deren Abriss gab es allerdings für die Mitglieder der Umwelt-AG kein Halten mehr! Die AG monierte, dass es im Schulhof zu wenig Sitzplätze sowie nur begrenzte Möglichkeiten gibt, im Freien zu unterrichten. So wurde zunächst auf dem Gelände ein 1:1-Modell erarbeitet, das schließlich zur Errichtung der „EKS-Arena“ durch eine Bibliser Fachfirma führte. Damit war das Unterfangen allerdings noch nicht abgeschlossen. So wurde die Begrünung der Erdaufschüttung des als Amphitheater gestalteten Freiluftzimmers mit einem ortsansässigen Landschaftsgärtner erarbeitet, die regelmäßige Reinigung durch Schüler gesichert und auch ein Belegungsplan zur effektiven Nutzung erstellt.
Zur Zeit fehlt noch ein Sonnenschutz. Ein solcher war bereits bis ins Detail von der Umwelt-AG mit Unterstützung eines Bürstädter Unternehmers in Form eines Sonnenschutzsegels geplant. Sicherheitsbedenken des zuständigen Amtes für Gebäudewirtschaft in Heppenheim verhinderten allerdings die Umsetzung. Die Schulleitung versucht nun, über eine andere technische Lösung eine Beschattung der Einrichtung zu realisieren.
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