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Umweltschule
Am 24. Oktober 2008 erhielt die Erich Kästner-Schule aus den Händen von Umweltminister Dietzel die Auszeichnung "Umweltschule 2008 - Lernen und Handeln für unsere Zukunft".
Folgende Projekte wurden hierfür erfolgreich durchgeführt:
- Der Umweltgedanke im Bereich Ernährung
- Ein Amphitheater als Klassenraum im Freien
Der Umweltgedanke im Bereich ErnährungFrische Lebensmittel regionaler Herkunft und aus artgerechter Haltung Die Rezepte sind auf regional erhältliche Frischware ausgelegt, wobei die Schüler auch das Aussehen und den Geschmack unvorbereiteter Lebensmittel kennen lernen. Die Erntezeiten der jeweiligen Lebensmittel werden hierbei berücksichtigt, d.h. im Herbst werden Früchte wie Äpfel, Tauben und Birnen, im Sommer dagegen Erdbeeren verwendet. Konserven sind nur in Ausnahmefällen erlaubt; in diesem Fall meist als Glas- und nicht als Dosenware. Stark zuckerhaltige Getränke (Limonade, Cola) sind nicht erlaubt. Die Schüler erfahren, dass selbst zubereitetes Essen (meist) besser schmeckt und lernen einfache Küchentechniken kennen, die sie auch privat anwenden können. In der Theorie lernen Sie die Bedeutung einer vielseitigen Ernährung nach den 10 Regeln der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und den Ernährungskreis kennen; sie werden in Lebensmittelhygiene und dem fachgerechten Umgang mit Lebensmitteln unterwiesen.
Bei Fleisch und Eiern wird die Haltung der Tiere und der Sinn einer artgerechten Haltung besprochen. Den Kindern wird der Kauf von Bioware empfohlen und deren Sinn erläutert. In der Schulküche sollen keine Eier aus Käfighaltung verwendet werden. Die Kennzeichnung von Lebensmitteln wird am Beispiel Eier genau besprochen. Alle Lebensmittel sollen –wo möglich- als Frischware (unverpackt) mitgebracht werden, um Verpackungsmüll zu sparen. Der Schulgarten wird für den Kochunterricht mitbenutzt; es werden z.B. frische Kräuter, aber auch Gemüse direkt aus dem Schulgarten verwendet. Ebenso wie in der restlichen Schule wird der Müll getrennt, wobei in der Küche zusätzlich noch Biomüll / Kompost gesammelt wird. Die leeren Gläser werden für Marmelade bzw. zur Aufbewahrung von Resten wiederverwendet. Alufolie wird nicht verwendet, was den Schülern erklärt wird. Geschirr und Arbeitsgeräte sind innerhalb der Küche und bei der Mittagsverpflegung weitgehend aus Edelstahl, Glas oder Keramik/Porzellan. Für Projekte und Schulfeste wird soweit möglich nicht mit Einweggeschirr gearbeitet; aus Gründen der Sicherheit wird in diesem Fall Kunststoffgeschirr (Mehrweg) verwendet.
In einer Pilotphase wurde von einer Schülergruppe ein alternatives Pausenkiosk gestaltet.
Sinn dieses Projektes war es, Schülern eine gesunden Ernährung zu bieten (kaum Weißmehl, wenig Zucker; dafür Obst, Milchprodukte, meist Bioware) und zusätzlich Müll durch Bäckertüten, Getränkeverpackungen etc. zu vermeiden. Die Getränke wurden in Gläsern ausgeschenkt, das Essen auf Kunststofftellern ausgegeben. Hierbei wurde auch die Akzeptanz eines Pfandsystems getestet, das im neu gestalteten Kiosk aufgenommen werden kann.
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